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Mediata - Mediale Teilhabe durch assistive Technologien 

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Projektziel:

Verbesserung der Teilhabe und Autonomie von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen durch vereinfachten Zugang zu Internetangeboten und sozialen Medien

Projektphasen:

Projektphase 1: 2014-2015
Felderschließungsstudie zur Erfassung der Wünsche und die Bedürfnisse in der Nutzung moderner Kommunikationsmedien von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

Ergebnisse:

  • Nutzungswünsche:
    Konkrete Nutzungsvorstellungen werden geäußert und differenziert begründet.
  • Endgeräte:
    Häufig wird als Grund für die Nichtnutzung das Fehlen der Endgeräte genannt.
  • Schnittstellen:
    Nur wenige der befragten Personen scheitern auf Grund ihrer kognitiven oder körperlichen Beeinträchtigungen an der Nutzung der Kommunikationsmittel. Die Bezugsbetreuer begründen die Nichtnutzung aber durch den z.T. sehr hohen Hilfebedarf der Probanden.
  • Kompensation:
    Einige der befragten Personen nutzen die modernen Kommunikationsmittel verstärkt nach dem Eintritt der Hirnschädigung.
  • Zufriedenheit:
    Die erfolgreiche Nutzung der neuen Medien hat einen positiven Einfluss auf die Lebens- und Kommunikationszufriedenheit.

Projektphase 2:  2015-2016
Detaillierte Nutzerbedarfsanalyse und Konzeption einer integrierten Unterstützungsumgebung für die Nutzung webbasierter Informations- und Kommunikationssoftware für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen

Ergebnisse:

  • Detaillierte Nutzerbedarfsanalyse:
    • Beobachtung der Nutzer im Rahmen eines Gruppenangebots zeigte grundsätzliche Einschränkungen bei der Bedienung, die aber individuell sehr unterschiedlich waren
  • Beobachtung von ausgewählten Nutzern im Umgang mit konkreten Anwendungen im Einzelgespräch
    • Ausgeprägter Wunsch nach eigenständiger Nutzung von Computer und Internet
    • Interessen vor allem an Anwendungen wie youtube zur Unterhaltung, google zur Suche, whatsapp oder facebook zur Kommunikation, Spiele-Apps zur Unterhaltung und zum Training sowie Emailprogrammen zur Kontaktpflege
    • Viele bestehende Nutzerschnittstellen zu komplex, können nicht eigenständig von Nutzern mit erworbenen Hirnschädigungen bedient werden
    • Erinnern von PINs, Telefonnummern und Emailadressen schwierig
    • Unterschiedliche Bedienungsszenarien können nicht gut auseinandergehalten werden
    • Unübersichtliche und variierende Anordnung von Bedienelementen (Suchfelder, Homebuttons etc.) erschweren die eigenständige Bedienung
    • Inhalte komplexer Webseiten können nur schwer erfasst werden
  • Schlussfolgerungen für die Konzeption der Unterstützungsumgebung
    • Konzeption eines nutzerfreundlichen, kognitiv zugänglichen Login-Verfahrens
    • Prüfung, ob die Schnittstellen der folgenden Anwendungen eine Integration in eine Meta-Schnittstelle und einen entsprechenden Datenaustausch erlauben:
      • Facebook, WhatsApp
      • youtube
      • Google-Suchmaschine
      • Outlook, AppleMail, Thunderbird

  • Konzeption der Unterstützungsumgebung:
    • Technologie für die Entwicklung einer hybriden Webapplikation
      • ionic 2 - Framework zur Entwicklung hybrider Webapps auf HTML5-Basis
      • CouchDB/PouchDB – dokumentenbasierte Server-Client-Datenbanksysteme zur Verwaltung von Nutzerdaten
    • Einbindung der folgenden Apps
      • Youtube
      • google-Suche
      • whatsapp/facebook
      • Email-, SMS- und Telefonmanager

Entwicklungsziele:

  • Vereinheitlichung der Bedienung ausgewählter Apps
  • Vereinfachter Zugang zu häufig benutzten Funktionen bereitgestellt (z.B. Suche, Video ansehen, Nachricht schreiben).
  • Zugriff auf die Original-Inhalte und sozialen Netzwerke (keine separaten Inhalte für Nutzer mit kognitiven Einschränkungen)
  • Single-Sign-On (Nutzer müssen nur ein Login-Verfahren beherrschen und sich nur ein Passwort bzw. Geheimnis merken)
  • Authentifizierung gegenüber den Sozialen Netzwerken erfolgt über die Mediata-App
  • Login wird gespeichert (während eines bestimmten Zeitraums)
  • Hinterlegung bevorzugter Apps und Kontakte
  • Konfiguration von Darstellungseigenschaften (Farben, Schriftgröße, usw.)
  • Speicherung zuletzt genutzter Apps und Inhalte

Projektphase 3:  2017
Partizipative Entwicklung und nutzerzentrierte Evaluation der Unterstützungsumgebung ‚Mediata App‘

Aktueller Entwicklungsstand:
Mockups für die alternativen Login-Varianten:

  • mit Namen und Kennwort
  • mit Namen und Bildauswahl 
  • mit Namen und Mustereingabe 

Mockups für alternative Suche

  • mit Spracheingabe
  • mit Bildeingabe/-auswahl



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Kontakt

Profilbild Dr. Susanne Dirks

Ansprechpartnerin:

Dr. Susanne Dirks

E-Mail:

susanne.dirks@tu-dortmund.de